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Das erste Liederbuch mit 173 Songs verfasste ich bereits 1994, darauf folgte ein zweiter Band mit 72 Liedern, dann die "Symbiose" aus beiden. Anlass war, dass es damals kein Buch am Markt gab, welches "alle gängigen Songs" beinhaltet. Zudem störte mich, dass die Lieder in den meisten Songbooks über mehrere Seiten arrangiert waren/sind.
In den vergangenen Jahren habe ich weiterhin viele Noten gekauft und den Liederbuch-Markt hinsichtlich Liedersammlungen beobachtet. Zu nennen sind beispielsweise Publikationen des KDM-Verlags (Alfred-Verlag, "The Best Songs ..."), der KJG-Verlagsgesellschaft, des Hildner-Verlags, der Hans Gerig Musikverlage, des Leu-Verlags oder des Bosse-Verlags.
Einen alamierenden Höhepunkt bildete die Publikation "Das Ding" (Edition Dux): Es scheint, als ob Qualität nichts mehr zählt. Kleine "Fehler" fallen ja jedem sofort auf - doch bei genauerem Betrachten stellt man fest, dass bei manchen Songs ganze Strophen fehlen oder vertauscht sind! Dies mal ganz abgesehen von teilweise eindeutig falschen Akkorden, gravierenden Textfehlern, fehlenden Intros, Soli oder Interludes... (zahlreiche Beispiele auf Anfrage). Und spätestens als ich bei Edition Dux anrief und mit den Herausgebern sprach, stellte sich heraus, dass das Buch nicht einmal Korrektur gelesen bzw. gespielt wurde! Das Manuskript stammte von zwei Gitarrenlehrern (so Edition Dux), die zu einem großen Teil gesammelt hatten, was das Internet so hergibt. Auf diese Weise vielleicht ein Clou - jedoch sehr arm, wie man an der Qualität dieses "Liederbuches" sehen kann.
Mal abgesehen von diesem Extrem (gemäß Umsatz geht über Qualität) stellte sich in den letzten Jahren heraus, dass sich bei anderen - und zum Teil originären - Liedersammlungen kaum etwas geändert hat und viele Ungenauigkeiten bzw. Mängel weiterhin bestehen. So wurde aufbauend auf den bestehenden Liederbüchern (Das Meisterbuch, 1994-1996) die Schatztruhe in Angriff genommen, welche mittlerweile in der fünften Auflage (2010) vorliegt.
Auch die zahlreich im Internet vertretenen Lyrics-Pages bieten keine zufriedenstellende Alternative. Schließlich stammt der Content ja von Usern, und es ist geradezu amüsant, welche Textvarianten dort zu finden sind...
Will man ein Lied auf die Schnelle spielen, sind Websites wie olga.net sehr hilfreich - doch sind die Inhalte (Lyrics, Chords und Tabs) ohne Gewähr zu genießen. Doch selbst olga.net - der "Fels in der Brandung" seit über zehn Jahren - hat zur Zeit wegen "legal issues" den Inhalt vom Netz genommen.
Apropos Internet: Gerade in letzter Zeit zeigt sich eine massive Abmahnwelle und so sind Lyrics und Chords insbesondere deutschsprachiger Webseiten nicht mehr verfügbar (siehe z.B. unter dem Menüpunkt "Songtexte" bei http://www.lyriks.de oder www.lyricsarchiv.de). Dennoch findet man zu so gut wie jedem Song die Lyrics, Chords und Tabs online, auch wenn Qualität und Richtigkeit natürlich in keiner Weise gewährleistet werden (einige gute Beispiele).




Die Harmonien und Songtexte sind in der Schatztruhe so authentisch wie nur möglich gesetzt. Sie wurden oftmals unter Einsichtnahme von Originalnoten und insbesondere unter exakter musikalischer Analyse der originalen Audio-Versionen gesetzt.
Bei manchen Liedern wurden mehrere Quellen miteinander verglichen und es zeigte sich, dass selbst in verschiedenen Songbooks eines Interpreten die Texte und Harmonien im Detail abweichen! Somit brauchten manche Songs mehrere Tage Bearbeitungszeit (Harmonien, Richtigkeit der Texte, Wahl der Tonart, Transponierung, Griffsymbole und anderes).
Neben der äußersten Gründlichkeit in der Ausarbeitung jedes einzelnen Songs ist ein weiterer wesentlicher Vorteil der Schatztruhe die Verwendung von Taktstrichen als Metrum! Hiermit lassen sich Songs vom ersten bis zum letzten Takt spielen, auch wenn man sie nicht kennt. Die kleinste Einheit sind Viertel bzw. Achtel (je nach Taktart). In der Regel fehlt die Ausarbeitung der Metrik in den Songbüchern des Typs "Text und Akkorde". Die Akkorde stehen über einzelnen Wörtern - doch kennt man den Song nicht, kann man die Akkordfolge nicht rhytmisch korrekt spielen.

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1994: Das Meisterbuch > 173 Songs auf 196 Seiten

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1995: Das Meisterbuch (Bonusband) > 72 Songs auf 96 Seiten > Illustration: Tina-Marlén Lucht
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1996: Das Meisterbuch > Zweite, komplett überarbeitete und erweiterte Auflage > 262 Songs auf 286 Seiten

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2003, 2004: Die Schatztruhe > 366 Songs auf 412 Seiten (Antigua Publishing)
2005: Die Schatztruhe > Zweite Auflage > 377 Songs auf 424 Seiten (Antigua Publishing)
2006: Die Schatztruhe > Dritte Auflage > 380 Songs auf 430 Seiten (Antigua Publishing)
2007, 2008: Die Schatztruhe > Vierte, überarbeitete Auflage > 380 Songs auf 430 Seiten (Antigua Publishing)
2010: Die Schatztruhe > Fünfte, überarbeitete Auflage > 382 Songs auf 432 Seiten (Antigua Publishing)
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In München geboren lernte ich ab dem siebten Lebensjahr Klavier und besuchte nach der Grundschule das musische Gymnasium, welches neben der Praxis (Klavier und Chor) auch eine fundierte Harmonielehre vermittelte.
Daneben hatte ich über sieben Jahre Saxophonunterricht und fünf Jahre Gitarrenunterricht. Jahrelange Banderfahrung endete leider oft durch den Umzug einzelner Mitglieder. Es folgten einige kleinere Projekte mit verschiedenen Musikern im Bereich Gitarre / Klavier und Gesang.
Nach dem Abitur war ich Zivi und studierte anschließend Kommunikationswissenschaft, Medienrecht und Markt- und Werbepsychologie an der LMU München.
Während des Studiums und danach gab ich Gitarren- und Klavierunterricht.
2002 beendete ich den Magisterstudiengang und bin seitdem als freiberuflicher Webdesigner, Programmierer und Redakteur tätig.
Mein großes Interesse für Musik in Theorie und vor allem Praxis ist hohes Gebot und so nahm ich neben neu erwecktem Interesse an Jazz-Musik (insb. Paul Desmond) und ausgewählten klassischen Werken nach längerer Zeit - also seit 1996 - die Arbeit am Songbook wieder auf.
Wie heißt es so schön bei Curtis Mayfield: Keep on keeping on!
Übrigens: Für alle Freunde und Gleichgesinnte in München: Die Isarfest-Saison 2010 ist eröffnet! Und schön, diese Tradition seit nun beinahe 17 Jahren zu pflegen bzw. zu feiern... Grillen, singen, ratschen bis spät in die Nacht... Vielen Dank auch für die legendären Feste bei Maxi und Sascha im Askaripfad!
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